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	<title>Ratgeber &#8211; Motoröl-Portal.de</title>
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	<lastBuildDate>Sat, 11 Apr 2026 09:15:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Additive im Motoröl – was steckt dahinter?</title>
		<link>https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/additive-im-motoroel-was-steckt-dahinter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 09:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Motoröl ist nicht gleich Motoröl. Auch wenn man häufig nur die Viskositätsklasse (z. B. 5W-30) oder die Herstellerfreigabe betrachtet, steckt noch viel mehr im Öl. Ein wichtiger Bestandteil, der im Hintergrund eine große Rolle spielt, sind die sogenannten Additive. Doch was genau sind Additive im Motoröl, wozu braucht man sie, und worauf sollte man achten? Was [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Motoröl ist nicht gleich Motoröl. Auch wenn man häufig nur die Viskositätsklasse (z. B. 5W-30) oder die Herstellerfreigabe betrachtet, steckt noch viel mehr im Öl. Ein wichtiger Bestandteil, der im Hintergrund eine große Rolle spielt, sind die sogenannten <strong>Additive</strong>. Doch was genau sind Additive im Motoröl, wozu braucht man sie, und worauf sollte man achten?<br />
<span id="more-1287"></span></p>
<h2>Was sind Additive?</h2>
<p>Additive sind chemische Zusatzstoffe, die dem Grundöl (Basisöl) beigemischt werden. Sie verbessern bestimmte Eigenschaften des Öls oder fügen neue hinzu. Ohne diese Zusätze wäre modernes Motoröl gar nicht in der Lage, die hohen Anforderungen im heutigen Motorbetrieb zu erfüllen.</p>
<p>Moderne Motoröle bestehen oft zu etwa 20–30 % aus Additiven – also weit mehr, als man vielleicht erwarten würde. Der Rest ist das Basisöl (mineralisch, teilsynthetisch oder vollsynthetisch).</p>
<h2>Wofür sind Additive gut?</h2>
<p>Additive übernehmen im Motoröl viele verschiedene Aufgaben. Hier sind die wichtigsten Additiv-Typen und deren Funktionen im Überblick:</p>
<ul>
<li><strong>Detergenzien (Reinigungsadditive)</strong></li>
<p>Sie verhindern, dass sich Ablagerungen im Motor bilden. Alte Ablagerungen werden gelöst und in Schwebe gehalten, damit sie mit dem Öl abfließen können.</p>
<li><strong>Dispergatoren:</strong></li>
<p>Diese Additive sorgen dafür, dass Verunreinigungen wie Ruß oder Schmutzpartikel fein verteilt und in Schwebe gehalten werden, damit sie sich nicht irgendwo im Motor absetzen.</p>
<li><strong>Verschleißschutz-Additive (z. B. ZDDP):</strong></li>
<p>Diese Substanzen bilden auf den Metalloberflächen eine Schutzschicht, die den direkten Metallkontakt (und damit den Verschleiß) reduziert – besonders in der Warmlaufphase des Motors.</p>
<li><strong>Korrosionsschutz-Additive:</strong></li>
<p>Sie schützen metallische Bauteile im Motor vor Rostbildung durch Feuchtigkeit oder saure Rückstände im Öl.</p>
<li><strong>Schaumverhinderer:</strong></li>
<p>Diese Additive verhindern übermäßige Schaumbildung, die durch die Bewegung des Öls im Motor entstehen kann. Schaumbildung würde die Schmierwirkung deutlich verschlechtern.</p>
<li><strong>Viskositätsindex-Verbesserer:</strong></li>
<p>Sie sorgen dafür, dass das Öl über einen breiten Temperaturbereich hinweg stabil bleibt. So ist das Öl bei Kälte dünnflüssig, bleibt aber bei Hitze ausreichend zäh.</p>
<li><strong>Oxidationsinhibitoren:</strong></li>
<p>Diese verhindern die Alterung des Öls durch Oxidation. So bleibt das Öl länger leistungsfähig und altert nicht so schnell.
</ul>
<h2>Können Additive auch schaden?</h2>
<p>Grundsätzlich sind Additive im Motoröl sorgfältig abgestimmt. Sie gehören fest zur Ölformel und sind notwendig für den Betrieb moderner Motoren. Es gibt jedoch auch <strong>Zusatz-Additive</strong>, die man separat ins Motoröl kippen kann. Diese werden häufig als Tuning- oder Reinigungszusätze verkauft.</p>
<p>Hier ist Vorsicht geboten! Solche Zusatzmittel können die sorgfältig abgestimmte Additivkombination im Öl durcheinanderbringen und im schlimmsten Fall mehr schaden als nützen. Vor allem bei modernen Motoren mit Turbolader, Abgasnachbehandlung oder Partikelfilter sollte man keine Experimente machen.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Nur Additive verwenden, die vom Ölhersteller oder Fahrzeughersteller ausdrücklich freigegeben wurden.</p>
<h2>Fazit – Additive sind unverzichtbar</h2>
<p>Additive sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Motoröls. Sie sorgen für Sauberkeit im Motor, schützen vor Verschleiß und garantieren eine stabile Schmierwirkung bei allen Temperaturen. Das Motoröl wäre ohne Additive nicht in der Lage, die komplexen Anforderungen moderner Motoren zu erfüllen.</p>
<p>Man sollte sich aber bewusst sein: Diese Additive sind bereits im Öl enthalten – in genau abgestimmter Menge. Wer also ein gutes Markenöl mit passender Herstellerfreigabe verwendet, muss sich um die Additive keine Gedanken machen.</p>
<p>Zusätzliche Öl-Additive aus dem Zubehörhandel sind in den meisten Fällen überflüssig – und in manchen Fällen sogar riskant. Lieber auf das richtige Öl mit Herstellerfreigabe setzen, dann ist man auf der sicheren Seite.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Viskosität von Öl &#8211; SAE-Viskositätsklassen</title>
		<link>https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/viskositaet-oel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 12:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.motoroel-portal.de/?p=57</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Viskosität ist eine zentrale Kennzahl bei der Klassifikation von Öl. Sie ist eine Maßzahl, mit der die Zähflüssigkeit einer Flüssigkeit angegeben wird. Damit kann Motoröl in verschiedene Viskositätsklassen eingeordnet werden. Dieser Beitrag erklärt die Aussagekraft der Viskosität bei Motorölen, die genaue Bedeutung der Viskositätsklassen inklusive Viskositätstabellen und worauf man im Zusammenhang mit der Viskosität [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Viskosität ist eine zentrale Kennzahl bei der Klassifikation von Öl. Sie ist eine Maßzahl, mit der die Zähflüssigkeit einer Flüssigkeit angegeben wird. Damit kann Motoröl in verschiedene Viskositätsklassen eingeordnet werden.</p>
<p>Dieser Beitrag erklärt die Aussagekraft der Viskosität bei Motorölen, die genaue Bedeutung der Viskositätsklassen inklusive Viskositätstabellen und worauf man im Zusammenhang mit der Viskosität achten sollte, wenn man ein Motoröl kauft.<br />
<span id="more-57"></span></p>
<h2>Viskosität von Motoröl</h2>
<div class="alignright" style="width: 180px; padding-left: 20px;"><img src="https://www.motoroel-portal.de/wp-content/uploads/2018/01/Viskosität-von-Motoröl.jpg" alt="Motoröl Viskosität" /></div>
<p>Grundsätzlich beschreibt die Viskosität aus physikalischer Sicht die &#8222;innere Reibung&#8220; einer Flüssigkeit. Diese entsteht bei der Bewegung und ist für jede Flüssigkeit unterschiedlich: Zum Beispiel hat Honig eine höhere Viskosität als Wasser, denn Honig ist zähflüssiger.</p>
<p>Darüber hinaus ändert sich die Zähflüssigkeit zusammen mit der Umgebungstemperatur. Am Beispiel Honig kennt das jeder: Wird der Honig erwärmt, dann wird er dünnflüssiger und fließt leichter. Beim Motoröl verhält es sich genauso. Eine wichtige Eigenschaft des Motoröls muss deshalb sein, dass die Viskosität zur Betriebstemperatur passt. Bei einem kalten Motor muss das Öl bereits dünnflüssig genug sein, um schmierfähig zu sein. Gleichermaßen muss es beim warmen Motor z.B. bei 90 °C noch &#8222;fest&#8220; genug sein, um noch ausreichend Schmierung zu bieten.</p>
<h2>Viskositätsklassifikation</h2>
<p>Die Einteilung von Motoröl in Viskositätsklassen erfolgt durch die sogenannte SAE-Klassifikation (<strong>S</strong>ociety of <strong>A</strong>utomotive <strong>E</strong>ngineers). Da praktisch alle modernen Motoröle heute <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/vorteile-von-mehrbereichsoelen/">Mehrbereichsöle</a> sind, erfolgt die Angabe mit zwei Zahlen. Die erste Zahl gefolgt von einem &#8218;W&#8216; steht für &#8218;Winter&#8216; und damit für die Niedrigtemperaturviskosität bei kalten Temperaturen. Die zweite Zahl für die Hochtemperatur-Viskosität. Genaueres hierzu wird <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/die-bedeutung-von-5w30-was-bedeutet-die-sae-angabe/">in diesem Beitrag anhand des Beispiels 5W-30 erklärt</a>.</p>
<p>Je größer die Zahlen sind, desto zähflüssiger ist das Öl. Und umgekehrt je kleiner die Zahlen, desto dünnflüssiger ist es. Außerdem gilt, dass bei einer höheren Viskosität der Schmierfilm stärker belastbar wird, jedoch läuft ein Motor mit niedrigerer Viskosität leichter (was gleichzeitig zu geringerem Spritverbrauch führt), da das Öl dann flüssiger ist.</p>
<p>Damit all diese Faktoren zusammenspielen, muss für jeden Motortyp das Öl mit der richtigen Viskosität eingesetzt werden, so dass dieser optimal arbeitet. Bei der falschen Viskosität kann der Motor nicht den korrekten Öldruck aufbauen, wodurch schlimmstenfalls ein Motorschaden eintreten kann.</p>
<p><a name="tabelle"></a></p>
<h2>Ölviskosität Tabelle</h2>
<p>Hinter jeder SAE-Viskositätsklasse steckt eine Temperaturangabe, welche den Einsatzbereich des Motoröls in Bezug auf die Umgebungstemperatur bestimmt. Anhand folgender Tabellen kannst Du die Temperaturgrenzen sehen, in welchen das Öl der jeweiligen SAE-Klasse laut Definition noch verwendet werden kann, sowie deren Viskosität bei einer Referenztemperatur von 100 °C.</p>
<p>Bei der SAE-Angabe gibt die erste Zahl (= Niedrigtemperatur-Viskosität für kalte Temperaturen) an, bis zu welcher Tiefsttemperatur das Öl unter den Bedingungen nach SAE J 300 noch pumpbar ist.</p>
<table>
<tr style="background-color:#d4d4d4;">
<td>Motoröl</td>
<td>Tiefsttemperatur, bei der<br />
das Öl noch pumpbar ist</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 0W</td>
<td>−40 °C</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 5W</td>
<td>−35 °C</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 10W</td>
<td>−30 °C</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 15W</td>
<td>−25 °C</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 20W</td>
<td>−20 °C</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 25W</td>
<td>−15 °C</td>
</tr>
</table>
<p>Die zweite Zahl (= Hochtemperatur-Viskosität) gibt das Fließverhalten in Bezug auf die Referenztemperatur bei 100 °C an.</p>
<table>
<tr style="background-color:#d4d4d4;">
<td>Motoröl</td>
<td>min. Viskosität bei 100 °C</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 20</td>
<td>6,9 mm²/s</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 30</td>
<td>9,3 mm²/s</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 40</td>
<td>12,5 mm²/s</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 50</td>
<td>16,3 mm²/s</td>
</tr>
<tr>
<td>SAE 60</td>
<td>21,9 mm²/s</td>
</tr>
</table>
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			</item>
		<item>
		<title>Leichtlauföl &#8211; Was ist es und wozu?</title>
		<link>https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/leichtlaufoel-5w30/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 14:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.motoroel-portal.de/?p=17</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag erklärt alles zum Thema Leichtlauföl. Was ist ein Leichtlauföl und was nützt es? Wozu sollte man es nutzen? Kann man dadurch Sprit sparen? All diese Fragen werden im Folgenden beantwortet. Was ist ein Leichtlauföl? Ein Leichtlauföl ist eine spezielle Untergruppe eines Motoröls mit der Klassifikation 0W oder 5W. Das Leichtlauföl soll besonders wenig [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag erklärt alles zum Thema Leichtlauföl. Was ist ein Leichtlauföl und was nützt es? Wozu sollte man es nutzen? Kann man dadurch Sprit sparen? All diese Fragen werden im Folgenden beantwortet.<br />
<span id="more-17"></span></p>
<h2>Was ist ein Leichtlauföl?</h2>
<p>Ein Leichtlauföl ist eine spezielle Untergruppe eines Motoröls mit der Klassifikation 0W oder 5W. Das Leichtlauföl soll besonders wenig Reibungsverluste verursachen. Es ist also sehr dünnflüssig und fließt sehr leicht.</p>
<p>Ein Leichtlauföl soll stets sehr dünnflüssig sein, also eine geringe Viskosität aufweisen. Durch seine dünnflüssige Konsistenz verursacht es möglichst wenig Reibung im Motor und dadurch geht umso weniger Energie verloren. Ganz besonders bei Kälte muss das Leichtlauföl sehr dünnflüssig sein. Um dies zu erreichen, werden <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/vorteile-von-mehrbereichsoelen/" title="Vorteile von Mehrbereichsölen">Mehrbereichsöle</a> verwendet.</p>
<p>Prinzipell ist jedes Mehrbereichsöl, das eine geringe Niedrigtemperatur-Viskosität aufweist, ein Leichtlauföl. Das entspricht den Motorölen der Klassifikationen 0W und 5W.</p>
<p>Damit das sehr dünnflüssige Öl dennoch ausreichende Schmierfähigkeiten besitzt, werden Additive dem Öl zugegeben, um die Schmiereigenschaften zu verbessern. Ein Leichtlauföl ist ein Synthetiköl, das durch einen aufwändigen synthetischen Herstellungsprozess erzeugt wird, wodurch eine verbesserte Leistung des Öls erzielt wird.</p>
<h2>Welche Vorteile besitzt Leichtlauföl</h2>
<p>Die Vorteile eines Leichtlauföls vermischen sich mit denen eines Mehrbereichsöls, da ein Leichtlauföl ja auch ein Mehrbereichsöl ist.</p>
<p>Wie beim Mehrbereichsöl üblich, besitzt dieses Öl auch bei Kälte eine gute Fließfähigkeit, wodurch sich ein besserer Kaltstart und bessere Schmierung bereits beim kalten Motor einstellen. Außerdem hilft es, den Verschleiß zu mindern. Trotz allem besitzt das Öl sehr gute Schmiereigenschaften auch bei hohen Belastungen.</p>
<p>Letztlich muss durch ein Leichtlauföl weniger &#8222;Kraft&#8220; aufgewendet werden, was sich in einem verringerten Spritverbrauch bemerkbar macht.</p>
<h2>Helfen Leichtlauföle beim Spritsparen?</h2>
<p>Dies kann klar mit Ja beantwortet werden: Ein Leichtlauföl hilft beim Spritsparen. Die Gründe gehen auf den bereits genannten geringeren Energieverlust zurück.</p>
<p>Die Einsparungen werden je nach Fahrprofil zwischen 2-6 % angegeben. Bei einem Fahrprofil, bei dem längere Zeit bis zum Erreichen der Motor-Betriebstemperatur vergeht (z.B. Innerorts), ist die mögliche Einsparung größer.</p>
<h2>Leichtlauföl darf nur verwendet werden, wenn der Motor vom Hersteller dafür freigegeben ist!</h2>
<p>Zu beachten ist aber, dass ein Leichtlauföl nur verwendet werden darf, wenn dies auch vom Hersteller so freigegeben wird. Ein Motor, der zwingend eine hohe Viskositätsklasse benötigt, darf nicht mit Leichtlauföl gefahren werden. Aus einer 0W oder 5W-Freigabe folgt bei Verwendung des entsprechenden Öls automatisch die Verwendung eines Leichtlauföls.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorteile von Mehrbereichsölen</title>
		<link>https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/vorteile-von-mehrbereichsoelen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 16:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.motoroel-portal.de/?p=12</guid>

					<description><![CDATA[<p>In modernen Motoren werden heute überwiegend nur noch Mehrbereichsöle verwendet. Diese bieten im Gegensatz zu Einbereichsölen den Vorteil, dass sie das ganze Jahr sowohl im Winter als auch im Sommer eingesetzt werden können. Was Mehrbereichsöle sind und welche Vorteile sich in der Praxis ergeben wird hier erklärt. Was sind Mehrbereichsöle? Etwa Ende der 60er Jahre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/vorteile-von-mehrbereichsoelen/">Vorteile von Mehrbereichsölen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.motoroel-portal.de">Motoröl-Portal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In modernen Motoren werden heute überwiegend nur noch Mehrbereichsöle verwendet. Diese bieten im Gegensatz zu Einbereichsölen den Vorteil, dass sie das ganze Jahr sowohl im Winter als auch im Sommer eingesetzt werden können.</p>
<p>Was Mehrbereichsöle sind und welche Vorteile sich in der Praxis ergeben wird hier erklärt.<br />
<span id="more-12"></span></p>
<h2>Was sind Mehrbereichsöle?</h2>
<p>Etwa Ende der 60er Jahre wurden die ersten Mehrbereichsöle entwickelt. Diese Öle haben die Eigenschaft, dass sich ihre Viskosität bei unterschiedlichen Temperaturen nicht mehr so stark ändert.</p>
<p>Im Gegensatz dazu sind Einbereichsöle eher auf einen bestimmten Temperaturbereich eingegrenzt. Man unterscheidet bei den Einbereichölen deswegen Öle für den Winterbetrieb oder den Sommerbetrieb.</p>
<p>Mit dem Aufkommen der Mehrbereichöle ist es möglich geworden, dass dieses Öl sowohl im Winter als auch im Sommer verwendet werden kann, da es immer gleichbleibende Eigenschaften aufweist.</p>
<p>Ein Mehrbereichsöl basiert grundsätzlich auf einem dünnflüssigen Grundöl. Zusätzlich werden Additive beigemischt, um eine gleichbleibende Viskosität in unterschiedlichen Temperaturbereichen zu erzielen.</p>
<p>Ein Mehrbereichsöl erkennt man an der <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/viskositaet-oel/">SAE-Klassifikation</a>. Ist diese aus zwei Zahlen zusammengesetzt (z.B. <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/die-bedeutung-von-5w30-was-bedeutet-die-sae-angabe/" title="Die Bedeutung von ‘5W30′: Was bedeutet die SAE-Angabe?">5W-30</a>), dann handelt es sich um ein Mehrbereichsöl.</p>
<h2>Diese Vorteile ergeben sich durch Mehrbereichsöle in der Praxis</h2>
<p>Der grundlegende Vorteil ist, dass das selbe Motoröl das ganze Jahr verwendet werden kann. Es ist also kein Wechsel zu Winter- und Sommeröl notwendig.</p>
<p>Das Mehrbereichsöl bleibt auch im kalten Zustand dünnflüssig. Daher bietet es bereits für einen kalten Motor eine gute Schmierfähigkeit. Der Vorteil ist, dass der Motor direkt nach dem Starten schnell und ausreichend geschmiert wird, was dem Motor zugute kommt und den Verschleiß mindert.</p>
<p>Gleichzeitig ist das Mehrbereichsöl temperaturstabil. Im Gegensatz dazu würde ein einfaches Einbereichsöl, das bei kalten Temperaturen dünnflüssig ist, bei hohen Temperaturen noch viel dünnflüssiger werden. Nicht so beim Mehrbereichsöl. Seine Viskosität verhält sich auch bei warmer Temperatur noch genau richtig für den Motor. Würde es nämlich zu dünnflüssig werden, könnte es keinen stabilen Schmierfilm mehr aufbauen. Das Mehrbereichsöl garantiert die Schmiersicherheit jedoch auch bei hohen Außen- und Motortemperaturen.</p>
<p>Eine einzige Einschränkung besitzt ein Mehrbereichsöl: Es verliert schneller an Viskosität als ein Einbereichsöl. Das hat aber heute kaum mehr eine Bedeutung. Denn mittlerweile hat man den Alterungsprozess durch Additive im Öl so gut im Griff, dass das für moderne Öle kaum mehr eine Rolle spielt. Schließlich gibt es heute Mehrbereichsöle mit Longlife-Wechselintervall, die bis zu 30.000 km lang verwendet werden können, ohne dass die Qualität gravierend abnimmt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung von &#8218;5W30&#8216;: Was bedeutet die SAE-Angabe?</title>
		<link>https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/die-bedeutung-von-5w30-was-bedeutet-die-sae-angabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2015 13:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.motoroel-portal.de/?p=8</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jedes Motoröl hat eine derartige Bezeichnung aufgedruckt: Diese lautet etwa &#8218;5W30&#8242;, &#8217;10W40&#8216;, &#8218;5W40&#8216; oder andere Angaben. Was diese Zahlen genau bedeuten wird in diesem Artikel erklärt. Am Schluss wird die Bedeutung von &#8218;5W-30&#8216; erklärt. Was bedeutet die SAE-Angabe generell? Die Bezeichnung &#8218;5W30&#8216; etc. ist die sogenannte SAE-Klassifikation. Das sind Viskositätsklassen (= Maß für die Zähflüssigkeit), [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/die-bedeutung-von-5w30-was-bedeutet-die-sae-angabe/">Die Bedeutung von &#8218;5W30&#8216;: Was bedeutet die SAE-Angabe?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.motoroel-portal.de">Motoröl-Portal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Motoröl hat eine derartige Bezeichnung aufgedruckt: Diese lautet etwa &#8218;5W30&#8242;, &#8217;10W40&#8216;, &#8218;5W40&#8216; oder andere Angaben. Was diese Zahlen genau bedeuten wird in diesem Artikel erklärt.</p>
<p>Am Schluss wird die Bedeutung von &#8218;5W-30&#8216; erklärt.<br />
<span id="more-8"></span></p>
<h2>Was bedeutet die SAE-Angabe generell?</h2>
<p>Die Bezeichnung &#8218;5W30&#8216; etc. ist die sogenannte <strong>SAE-Klassifikation</strong>. Das sind <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/viskositaet-oel/">Viskositätsklassen</a> (= Maß für die Zähflüssigkeit), die offiziell seit dem Jahr 1911 festgelegt werden. Man kann sagen, es handelt sich um eine Angabe, die das Öl in Klassen unterschiedlichen Fließverhaltens einteilt.</p>
<p>Diese Einteilung gibt an, wie zähflüssig sich ein Öl bei einer bestimmten Temperatur verhält. Das Verhalten von Motoröl ist ähnlich, wie man es zum Beispiel von Honig kennt: Ist das Öl sehr kalt, dann ist es sehr fest und fließt kaum. Bringt man es hingegen auf wärmere Temperaturen, dann wird es sehr flüssig und fließt sehr leicht.</p>
<p>Es gilt: Je kleiner die Zahl, desto dünnflüssiger verhält sich das Öl.</p>
<h2>Warum besteht die Angabe aus zwei Zahlen (in der Form &#8218;<em>xx</em>W-<em>yy</em>&#8218;)?</h2>
<p>Die nächste Frage lautet nun, warum die SAE-Angabe meist aus zwei Zahlen besteht. Dies hat historische Gründe.</p>
<p>Die heutigen Öle, die zwei Zahlenangaben (in der Form wie z.B. &#8217;10W-40&#8242;) besitzen, sind Mehrbereichsöle. Diese gab es jedoch früher noch nicht. Zu Beginn der Einführung der SAE-Klassifikation wurden die Öle noch in Sommer- und Winteröle unterteilt. Diese sind entweder nur für Sommer- oder nur für Winterbetrieb geeignet, also bei wärmeren oder bei kälteren Umgebungstemperaturen. Das &#8218;W&#8216; ist die Bedeutung für &#8218;Winter&#8216;.</p>
<p>Besteht die SAE-Angabe bei einem Öl nur aus einer Zahl, ist dieses ein sogenanntes Einbereichsöl. Zum Beispiel wäre ein Öl der Klasse &#8218;SAE 80&#8216; nur für den Sommerbetrieb geeignet. Lautet die Bezeichnung nur &#8218;SAE 80W&#8216;, dann eignet es sich nur für den Winterbetrieb.</p>
<p>Moderne Motoröle heute sind so ausgelegt, dass sie sowohl für Winter- als auch Sommerbetrieb geeignet sind. Diese Mehrbereichsöle tragen daher die Angaben sowohl für Sommer- als auch Winterbetrieb.</p>
<h2>Die Bedeutung von &#8218;5W30&#8216;</h2>
<p>Wie wir nun wissen, gibt die erste Zahl vor dem &#8218;W&#8216; die Niedrigtemperatur-Viskosität an (geringste Viskosität). Die Zahl danach ist die Hochtemperatur-Viskosität (höchste Viskosität).</p>
<p>Die Bedeutung von <strong>5W-30</strong> lautet wie folgt:</p>
<ul>
<li><strong>SAE 5W</strong> (Niedrigtemperatur-Viskosität): Die Tiefsttemperatur, bei der das Öl unter festgelegten Bedingungen noch pumpbar ist, beträgt <strong>−35 °C</strong></li>
<li><strong>SAE 30</strong> (Hochtemperatur-Viskosität): Die min. Viskosität bei 100°C beträgt <strong>9,3 mm²/s</strong></li>
</ul>
<p>Die einzelnen Werte können der <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/viskositaet-oel#tabelle">Viskositätstabelle</a> entnommen werden.</p>
<p>Konkret ist das 5W-30-Öl ein <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/leichtlaufoel-5w30/" title="Leichtlauföl – Was ist es und wozu?">Leichtlauföl</a>, das meistens mit langen Ölwechselintervallen angeboten wird. Es verhält sich seiner Temperatur entsprechend bei Kälte dünnflüssig genug für eine gute Schmierung und bei hohen Temperaturen nicht zu dünnflüssig um einen stabilen Schmierfilm aufzubauen.</p>
<p>Wie jedes <a href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/vorteile-von-mehrbereichsoelen/" title="Vorteile von Mehrbereichsölen">Mehrbereichsöl wirkt es sich in der Praxis so aus</a>, dass sich seine Viskosität bei verschiedenen Temperaturen nicht so stark ändert wie es bei Einbereichsölen der Fall wäre. Deshalb kann ein Mehrbereichsöl das ganze Jahr über verwendet werden, bei relativ gleichbleibendem Fließverhalten. Zum Beispiel wird das Starten des Motors im Winter erleichtert und der Motor wird schneller geschmiert.</p>
<p><a href="https://assets.adac.de/image/upload/v1586355735/ADAC-eV/KOR/Text/PDF/27083_kt9zih.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen</a> zur Klassifikation und Spezifikation.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.motoroel-portal.de/motorenoel-wissen/die-bedeutung-von-5w30-was-bedeutet-die-sae-angabe/">Die Bedeutung von &#8218;5W30&#8216;: Was bedeutet die SAE-Angabe?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.motoroel-portal.de">Motoröl-Portal.de</a>.</p>
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